Dr. Hoff Arbeitszeitsysteme

 

Texte

1

Tagdienst und Schichtdienst (2012)

Dieser Text bietet einen ersten Überblick über flexible Arbeitszeitsysteme.

2

In fünf Schritten zum einfachen flexiblen Schichtsystem (2019)

In diesem Text wird ein Verfahren zur Entwicklung einfacher flexibler Schichtsysteme vorgestellt.

3

Mehrfachbesetzungssysteme: Grundlagen und ausgewählte Beispiele (2019)

Dieser Text baut auf dem vorherigen Text auf und behandelt komplexere Schichtsysteme mit mehreren Teams in zumindest einem Teil der Betriebsschichten.

4

Kombinierte Schichtsysteme (2019)

Hier wird gezeigt, dass und wie komplexe Besetzungs- und Mitarbeiter-Anforderungen mit Hilfe von Schichtsystem-Kombinationen erfüllt werden können.

5

Hinweise zur Gestaltung von Schichten (2019)

In diesem Text zeige ich, wie insbesondere Schichten bedarfsgerecht gestaltet werden.

6

Die Verknüpfung von flexiblem Schichtsystem und Arbeitszeitkonto (2016)

In diesem Text behandele ich anhand eines Beispiels aus der Praxis, wie flexible Schichtsysteme mit dem begleitenden Arbeitszeitkonto verknüpft werden sollten.

7

Optionen der Grund-Verteilung der Vertragsarbeitszeit in flexiblen Schichtsystemen (2018)

In diesem Text stelle ich die aus meiner Sicht wichtigsten Optionen der Grund-Verteilung der Vertragsarbeitszeit in flexiblen Schichtsystemen vor. Da hiermit die Nulllinie des Arbeitszeitkontos definiert wird, kann die Bedeutung der diesbezüglichen Entscheidung kaum überschätzt werden.

8

Flexible Schichtsysteme - neue Herausforderungen (2013)

In diesem kurzen Text benenne ich die größten aktuellen Defizite flexibler Schichtsysteme.

9

Auslastungsschwankungen bewältigen (2013)

In diesem Text beschäftige ich mich insbesondere mit der Bewältigung saisonaler Schwankungen.

10

12h-Schichtsysteme (2012)

Dieser Text zeigt anhand von Beispielen die Potenziale von Schichtsystemen auf 12h-Basis für Betriebe wie Mitarbeiter/innen.

11

Alternsgerechte Schichtsysteme (2010)

In diesem Text werden Ansätze einer alter(n)sgerechteren Gestaltung von Schichtsystemen mit Nachtarbeit vorgestellt.

12

Befragung von 3-Schichtmitarbeiter/inne/n (2010)

Dieser Text referiert die Ergebnisse einer betrieblichen Befragung der 3-Schichtmitarbeiter/innen und die Schlussfolgerungen hieraus.

13

Das Nachtarbeitsurteil des BAG (2014)

Unter welchen Umständen haben Nachtschichtuntaugliche Anspruch darauf, ohne Nachtschichten eingeplant zu werden?

14

Längere Arbeitszeiten - speziell im Schichtbetrieb (2005)

Dieser Text zeigt, dass über längere Arbeitszeiten nur vor dem Hintergrund der konkreten betrieblichen Arbeitszeitsysteme diskutiert werden sollte.

15

Belastungsarme Schichtpläne für den 3er-Wechselschichtbetrieb (2017)

In diesem Beitrag aus der HR Performance (www.hrperformance-online.de) werden belastungsarme Schichtpläne für den voll- und teilkontinuierlichen 3-Schichtbetrieb vorgestellt und ihre Voraussetzungen benannt.

16

We Schichtarbeit arbeitszeitlich attraktiver gemacht werden kann (2019)

Die Probleme, Arbeitsplätze im Schichtbetrieb zu besetzen, nehmen zu. Dieser Text schlägt Maßnahmen vor, die Schichtarbeit arbeitszeitlich attraktiver machen.

17

So kann der 5-Schichtplan FFSSNN---- produktiv umgesetzt werden (2018)

In diesem Text stelle ich ein Verfahren vor, das diesen Schichtplan mit Vertragsarbeitszeiten üblicher Dauer vereinbar macht, ohne die Effizienz des Personaleinsatzes zu beeinträchtigen und die wesentlichen Qualitäten dieses Schichtplans zu gefährden.

Flexible Schichtsysteme

Die Entscheidung für ein flexibles Schichtsystem ist die Entscheidung dafür, bei der Abdeckung der betrieblichen Besetzungsbedarfe mit Schichtteams zu arbeiten – und sich nicht, wie in der Dienst- und Einsatzplanung, grundsätzlich auf den/die einzelne/n Mitarbeiter/in auszurichten. Schichtteams haben den Vorteil, dass hierin die jeweils erforderlichen Kompetenzen gebündelt werden können, erleichtern somit die Planung und ermöglichen es, die Mitarbeiter/innen unmittelbar in die Arbeitszeit-Steuerung einzubeziehen – etwa mittels einer teaminternen Besetzung von „Zeitfenstern“ zur Abwesenheitsplanung. Allerdings sind Schichtsysteme nur bei relativ stabilen Besetzungsanforderungen einsetzbar, die zudem nicht zu komplex sein sollten, weil die Schichtpläne sonst ebenfalls komplex werden – siehe zur Einführung Text 1.

Bei der Entwicklung passender flexibler Schichtsysteme ist eine Vielzahl von Parametern zu berücksichtigen, und meistens gibt es auch sinnvolle Alternativen. In Text 2 stelle ich anhand eines praktischen Beispiels ausführlich ein 5schrittiges Verfahren zur Entwicklung einfacher flexibler Schichtsysteme vor, bei denen pro Betriebsschicht ein Schichtteam zum Einsatz kommt. Unter welchen Umständen komplexere Schichtsysteme erforderlich sein können, zeige ich in den Texten 3 und 4. Dabei geht es zum einen um so genannte Mehrfachbesetzungssysteme, bei denen zumindest in einem Teil der Betriebsschichten mehrere Schichtteams eingeplant werden, und zum anderen um kombinierte Schichtsysteme, zu denen mindestens zwei Schichtsysteme verkoppelt werden.

Allen Schichtsystemen liegen bestimmte Schichtzeiten zu Grunde. Wie diese bedarfsgerecht gestaltet werden und welche Möglichkeiten es diesbezüglich insbesondere im 3-Schichtbetrieb gibt, wird in Text 5 behandelt.

Flexible Schichtsysteme werden zwingend von Arbeitszeitkonten begleitet. Wie sie mit diesen verknüpft werden sollten, zeige ich in den Texten 6 und 7. Zu aktuellen Herausforderungen an flexible Schichtsysteme siehe die Texte 8 und 9.

Im voll- und teilkontinuierlichen Schichtbetrieb kommen in Deutschland weit überwiegend 3-Schichtsysteme – also mit Früh-, Spät- und Nachtschichten im Wechsel – zum Einsatz. Es empfiehlt sich aber stets, auch Alternativen hierzu im Auge zu behalten:

  • Unter Flexibilitäts- und Belastungsaspekten können auch Systeme mit nur zwei Schichten pro Tag à ca. 12h interessant sein – siehe  „Text 10.
  • Die demografische Entwicklung wird auch Schichtsysteme mit unterschiedlicher Nachtarbeits-Belastung der Mitarbeiter/innen erfordern bis hin zum Einsatz von Dauernachtschichten – siehe hierzu die Texte 11 und 12‡ sowie meinen Kommentar zur Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts aus 2014, wonach Nachtschichtuntaugliche Anspruch darauf haben können, nicht in Nachtschichten eingesetzt zu werden (Text 13).

Die Umsetzung verlängerter Regelarbeitszeiten bereitet im Schichtbetrieb erhebliche größere Probleme als im Tagdienst – siehe Text 14. Das liegt auch daran, dass belastungsarme 3-Schichtpläne – wie sie mit der demografischen Entwicklung immer wichtiger werden – grundsätzlich nur mit relativ geringer schichtplanmäßiger Arbeitszeit möglich sind (und im teilkontinuierlichen Schichtbetrieb zusätzlich nur bei regelmäßiger Wochenendarbeit); siehe mit vielen Beispielen Text 15 sowie mit weiteren Tipps zur Gestaltung arbeitszeitlich attraktiver Schichtsysteme Text 16. Ein Verfahren, das es erlaubt, den arbeitswissenschaftlich besonders guten 5-Schichtplan mit der 10-Tage-Grundfolge F F S S N N – – – – auch mit Vertragsarbeitszeiten üblicher Dauer produktiv einzusetzen, stelle ich in Text 17 vor.