Dr. Hoff Arbeitszeitsysteme

 

Texte

1

Arbeitszeitkonto und Zykluskonto (2009)

Dieser Text - aus der Digitalen Fachbibliothek Human Resource Management - stellt ausführlich verschiedene Arbeitszeitkonten-Modelle und das Zykluskonto vor, das hier Beschäftigungssicherungskonto heißt.

2

Arbeitszeitkonten in der Krise (2009)

In diesem Text argumentiere ich,dass das Arbeitszeitkonto bei betrieblichem Bedarf durch ein Zykluskonto ergänzt werden sollte.

3

Ampelkonto (2014)

Dieser Text gibt einen Überblick über die Geschichte des Ampelkontos und die aktuellen Gestaltungstrends.

4

MiLoG und Arbeitszeitkonto (2014)

Hier werden die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes auf die Arbeitszeitkonto-Gestaltung behandelt.

5

Die Schattenseiten des Arbeitszeitkontos vermeiden (2015)

In diesem Text aus HR Performance wird gezeigt, wie die konstruktionsbedingten Nachteile des Arbeitszeitkontos vermieden werden können.

6

Die Verknüpfung von flexiblem Schichtsystem und Arbeitszeitkonto (2016)

In diesem Text behandele ich anhand eines Beispiels aus der Praxis, wie flexible Schichtsysteme mit dem begleitenden Arbeitszeitkonto verknüpft werden sollten.

7

Kürzer arbeiten (2009)

Dieser Text befasst sich mit den Potenzialen individueller Arbeitszeitverkürzungen für die Beschäftigungssicherung.

8

Kurzarbeit behindert Arbeitszeitflexibilisierung (2010)

In diesem Text geht es um die Interaktionen zwischen Arbeitszeitflexibilisierung und Kurzarbeit.

9

Schon wieder Kurzarbeit (2013)

In diesem Text beschäftige ich mich aus aktuellem Anlass erneut mit der Kurzarbeit und weise auf flexiblere Praxis-Alternativen hin.

10

Wertguthaben seit "Flexi II" (2009)

In diesem Text stehen die wesentlichen Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Wertguthaben seit dem Inkrafttreten des "Flexi II-Gesetzes" am 01.01.2009 im Mittelpunkt.

11

Flexi II-Bericht (2012)

Dieser Text fasst die wichtigsten Ergebnisse des Berichts der Bundesregierung zu "Flexi II" zusammen.

12

Wertguthaben: rechtlicher Rahmen und Vor- und Nachteile (2009)

Dieser Text - aus der Digitalen Fachbibliothek Human Resource Management - enthält neben den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen von Wertguthaben auch Hinweise zu deren Vor- und Nachteilen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

13

Lohnen Wertguthaben für Arbeitnehmer/innen? (2008)

In diesem Text nehme ich eine umfassende Kosten-Nutzen-Analyse aus Arbeitnehmersicht vor.

14

Wem nützen Wertguthaben? (2013)

In diesem Text werden die wichtigsten Verkaufs-Argumente unter die Lupe genommen.

15

Was sind Zeitwertkonten wert? (2013)

Hier finden Sie ein Streitgespräch mit einem führenden Branchen-Vertreter.

16

Sind Zeitwerkonten in der Arbeitszeit-Planung unverzichtbar? (2015)

Dieser Beitrag aktualisiert meine Position aus 2013 (Text 14).

17

Ein Wertkonto für alle? (2017)

In diesem Beitrag (aus der Zeitschrift personalmagazin) wird die Idee eines "Erwerbstätigenkontos" vorgestellt und überprüft, das keine Vereinbarung mit einem Arbeitgeber erfordert.

18

Recht und Praxis der Arbeitszeitkonten (2015)

Diese Datei enthält das Vorwort und das Inhaltsverzeichnis dieses Werks.

19

Aktuelle Probleme der Arbeitszeitkonten (2017)

In diesem gemeinsam mit Herrn Prof. Hanau verfassten Artikel aus der Zeitschrift AuA werden ausgewählte rechtliche Probleme bei der Führung von Arbeitszeitkonten behandelt.

Arbeitszeitkonten

Arbeitszeitkonten (auch einfach nur Zeitkonten genannt) sind außerhalb der Vertrauensarbeitszeit zwingender Bestandteil flexibler Arbeitszeitsysteme. Überwiegend sind sie – auch auf Grund tarifvertraglicher Vorgaben – auf den fortlaufenden Ausgleich auf die Vertragsarbeitszeit ausgerichtet, haben in den vergangenen Jahren aber vielfach zusätzlich die Funktion eines Puffers für unerwartete Beschäftigungseinbrüche übernommen. Vereinzelt gibt es in der betrieblichen Praxis hierfür aber auch gesonderte Arbeitszeitkonten, die – im Anschluss an die Abgrenzung  zu Wertguthaben gemäß § 7b SGB IV – als „Zykluskonten“ bezeichnet werden können und auch mit Vertrauensarbeitszeit kombinierbar sind.

In Text 1 stelle ich für die Auslegung und Steuerung von Arbeitszeitkonten (einschließlich Zykluskonten) empfehlenswerte Regeln vor. In Text 2 beschäftige ich mich mit dem Einsatz von Arbeitszeitkonten in der Beschäftigungskrise 2008/09. In Text 3 wird ein Überblick über die Geschichte des Ampelkontos und die diesbezüglichen aktuellen Trends gegeben. Text 4 behandelt die Auswirkungen des MiLoG auf die Gestaltung von Arbeitszeitkonten. Text 5 befasst sich mit den Schattenseiten des fortlaufenden Arbeitszeitkontos („Hamstern“, „Plus-Mentalität“, etc.) und damit, wie diese vermieden werden können. In Text 6 schließlich gebe ich anhand eines Praxis-Beispiels Hinweise darauf, wie flexible Schichtsysteme mit dem sie begleitenden Arbeitszeitkonto verknüpft werden sollten.

Zykluskonten sind flexibler einsetzbar und für den Arbeitgeber kostengünstiger als Kurzarbeit – und daher auch zu deren Ergänzung sehr nützlich. Allerdings wird die Kurzarbeit von vielen Mitarbeiter/inne/n und deren Vertretungen wegen der damit verbundenen Zuschüsse etc. vorgezogen – im Übrigen zusätzlich auch gegenüber der Nutzung von beispielsweise durch einen Beschäftigungssicherungstarifvertrag ermöglichter vorübergehender Arbeitszeitverkürzungen (siehe die Texte 7-9) –, so dass hier viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist.

Wertguthaben (auch Langzeitkonten oder Zeitwertkonten genannt), mit denen es den Mitarbeiter/inne/n ermöglicht wird, Arbeitszeit und/oder Entgeltbestandteile zur Finanzierung von Freistellungen anzusparen, sind – anders als Arbeitszeitkonten – gesetzlich strikt geregelt; siehe im Einzelnen Text 10 und †Text 11. Sie sind aus meiner Sicht allenfalls zur Finanzierung eines vorgezogenen oder gleitenden Eintritts in den Ruhestand sinnvoll (und so werden sie in der betrieblichen Praxis auch weit überwiegend eingesetzt), weil es für Sabbaticals viel einfachere Möglichkeiten gibt – siehe z.B. Text 6 unter Arbeitszeitflexibilisierung;  aber auch diesbezüglich gibt es bessere Alternativen (siehe die …Texte 12-14). Text 15 ist ein Streitgespräch aus 2013 zwischen einem führenden Vertreter der Anbieter von Zeitwertkonten und mir zur Nützlichkeit dieses Instruments; siehe hierzu auch Text 16. Mit der vorübergehenden Ausweitung des Anwendungsbereichs der von mir vollständig abgelehnten abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren – siehe hierzu Text 10 unter Arbeitszeitflexibilisierung – und der gleitende Übergänge in den Ruhestand unterstützenden „Flexi-Rente“ dürfte das Interesse an diesen Konten noch weiter abnehmen. Interessant könnte in diesem Zusammenhang allerdings die Idee (vorgestellt 2016 im Rahmen des Weissbuchs Arbeiten 4.0 des Bundesarbeitsministeriums) eines Arbeitgeber-unabhängigen „Erwerbstätigenkontos“ werden – siehe Text 17.

Abschließend möchte ich noch auf das im März 2015 im Verlag C.H.Beck erschienene Buch von Hanau/Veit/Hoff „Recht und Praxis der Arbeitszeitkonten“ hinweisen, das einen umfassenden Überblick über Wertguthaben, Altersteilzeit und die hier Flexikonten genannten fortlaufenden Arbeitszeitkonten gibt. Als Text 18 finden Sie Buchumschlag, Vorwort und Inhaltsverzeichnis. Text 19 diskutiert vor diesem Hintergrund aktuelle rechtliche Probleme der Arbeitszeitkonten – insbesondere bei der zeitlichen Bewertung von Urlaubs- und Krankheitstagen. Und schließlich finden Sie hier den Link zu einem gemeinsam mit Herrn Prof. Hanau geschriebenen Beitrag zur NZA, der sich – aus Anlass der aktuellen Rechtsprechung zu Arbeitszeitkonten bei Leiharbeit – generell mit dem Thema Annahmeverzug bei Arbeitszeitkonten beschäftigt.